
1.
Calcium fluoratum
(Kalziumfluorid) |
Das Salz des Bindegewebes, der Gelenke und
Haut
Calcium fluoratum ist wichtig für das Stütz- und Bindegewebe.
Es verleiht dem Bindegewebe Festigkeit.
Vorkommen im Körper:
Calcium fluoratum ist im Zahnschmelz, den Knochen und
den Zellen der obersten Hautschicht enthalten. Darüber
hinaus kommt es insbesondere im elastischen Gewebe
wie z.B. in den Sehnen und Bändern vor.
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Aufgaben:
Es ist zuständig für das Bindegewebe bezüglich der Elastizität, also
für Bänder, Gewebe, Gefäße
und Muskeln, außerdem für den Zahnschmelz und die Oberfläche der
Knochen.
Fehlt der Mineralstoff, führt das entweder zu Dehnungen, die sich nicht
mehr zusammenziehen,
oder zu Verhärtungen, die sich nicht mehr lockern können.
Der Hornstoff wird durch Calcium fluoratum gebunden. Bei einem Mangel
tritt dieser an die
Oberfläche und bildet eine Hornhaut.
Anwendung:
Schwielen, Hornstoffaustritt (bes. an den Fersen), rissige Haut,
Überbeine, Plattfüße, Krampfadern,
Hämorrhoiden, Karies, schlechte Fingernägel, einknickende Knöchel,
Bänderdehnung (Schlotter-
gelenke), lockere Zähne. |

2.
Calcium phosphoricum
(Kalziumphosphat) |
Das Salz der Knochen und Zähne
Calcium phosphoricum wird auch als das Knochensalz
der Biochemie bezeichnet.
Vorkommen im Körper:
Dieses Salz kommt im menschlichen Körper am
häufigsten und in der größten Menge vor. Calcium
phosphoricum bildet die harte Knochenmasse.
Weiterhin ist es in allen Zellen anzutreffen. |
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Aufgaben:
Dieser Mineralstoff ist das wichtigste Knochenaufbaumittel, es bildet das
Zahnbein (Inneres der
Zähne), ist weiters ein Blutaufbaumittel und für den Eiweiß- und
Zellaufbau zuständig. Er wird im
Körper zur Neutralisation von Säuren eingesetzt und ist außerdem ein
wichtiges Aufbaumittel
nach Krankheiten.
Anwendung:
Blutarmut, Schlafstörungen, Muskelkrämpfe, Taubheitskribbeln,
Wetterempfindlichkeit, schneller
Schweißausbruch, bellender Husten (vor allem bei Kindern), zu schneller
Pulsschlag, Nervosität,
Überanstrengungskopfschmerz, Wachstumsschmerzen.
Besonders Kinder brauchen sehr viel von diesem Mineralstoff für den
Aufbau eines gesunden
Körpers.
Anmerkung:
Bei Mangel an diesem Mineralstoff kommt es zu einem Heißhunger auf
pikante Speisen, besonders
auf Ketchup (Kinder!) Senf und Geräuchertes.
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3.
Ferrum phosphoricum
(Eisenphosphat) |
Das Salz des Immunsystems
Vorkommen im Körper:
Eisen (Ferrum) befindet sich in allen Zellen des menschlichen
Körpers. Unentbehrlich ist Eisen als Bestandteil des roten
Blutfarbstoffs. |
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Aufgaben:
Es wird eingesetzt bei Verletzungen und allen "plötzlich"
auftretenden, akuten Gesundheits-
störungen. Es ist das Mittel für die erste Hilfe bei Verletzungen, vor
allem für die damit verbundenen
Schmerzen. Beginnende entzündliche Prozesse und frische Wunden, aber auch
Kinderkrankheiten
im Anfangsstadium werden günstig beeinflusst. Vorbeugend genommen stärkt
es ganz besonders
die Widerstandskraft des Körpers.
Anwendung:
Entzündungen aller Art, frische Verletzungen (das Auflegen von
aufgelösten Mineralstofftabletten in
Form eines Breies ist in diesem Falle sehr empfehlenswert), niederes
Fieber (bis 38,8 Grad),
Ohrenschmerzen, Mittelohrentzündung, Rauschen im Ohr
(Durchblutungsstörung), pulsierendes
Pochen (Kopfschmerzen), mangelnde Konzentrationsfähigkeit, wenn man keine
Sonne verträgt.
Anmerkung:
Kaffee, schwarzer Tee und Kakao verbrauchen im Körper sehr viel Eisen.
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4.
Kalium chloratum
(Kaliumchlorid) |
Das Salz der Schleimhäute
Für die Funktion von Nerven und Muskeln ist Kalium
unentbehrlich.
Vorkommen im Körper:
Kalium kommt in jeder Zelle, insbesondere in den roten
Blutkörperchen vor. |
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Aufgaben:
Kalium chloratum bindet und bildet im Körper den Faserstoff, der einen
wesentlichen Bestandteil
des gesamten Bindegewebes darstellt. Bei einem Mangel an diesem
Mineralstoff leidet die
Fließfähigkeit des Blutes, weil es durch den freiwerdenden Faserstoff
verdickt wird. Es ist auch der
Drüsenbetriebsstoff. Es sollte bei Entzündungen im fortgeschrittenen
Stadium eingesetzt werden,
wenn die Gefahr besteht, dass eine Erkrankung sich festsetzt und
womöglich chronisch wird.
Anwendung:
reguliert die Fließfähigkeit des Blutes, Schwerhörigkeit, Neigung zu
Übergewicht,
Drüsenschwellungen, schleimiger Husten, Couperose (Äderchen im Gesicht),
Hautgrieß,
Besenreiser.
Anmerkung:
Alkohol und Strombelastung verbrauchen sehr viel von diesem Mineralstoff.
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5.
Kalium phosphoricum
(Kaliumphosphat) |
Das Salz der Nerven und Psyche
Kalium phosphoricum gilt als Nährstoff für die Nerven.
Vorkommen im Körper:
Kalium phosphoricum ist das bedeutendste anorganische
Salz der Zellen und ist besonders für die Blutflüssigkeit,
die Gehirn-, Nerven- und Muskelzellen wichtig.
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Aufgaben:
Es ist das Mittel der Wahl bei allen Erschöpfungszuständen seelischer
und körperlicher Natur.
Es baut in Verbindung mit Natrium chloratum neues Gewebe auf. Es ist das
Antiseptikum unter
den Mineralstoffen nach Dr. Schüßler, weil es belastende Stoffe
unschädlich machen kann. Der
Mineralstoff kommt in allen Gehirn- und Nervenzellen, im Blut und in den
Muskeln vor und ist ein
unentbehrlicher Energieträger. Er bindet im Körper das Lecithin.
Anwendung:
Mutlosigkeit, Zaghaftigkeit, Verzagtheit, Platzangst, Erschöpfung,
Zahnfleischschwund, Mundgeruch
(der nicht vom Zähneputzen weggeht), Zahnfleischbluten,
Zahnfleischschwund, ständiges Hunger-
gefühl nach dem Essen, hohes Fieber (über 38,5 Grad).
Anmerkung:
Vor, bei oder nach besonderer Anstrengung zur Auffüllung der
angegriffenen Speicher ausgiebig
nehmen.
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6.
Kalium sulfuricum
(Kaliumsulfat) |
Das Salz der Entgiftung
Vorkommen im Körper:
Kalium sulfuricum kommt in der Haut und in den
Schleimhäuten vor.
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Aufgaben:
Dieser Mineralstoff ist - neben der Nummer 3 - ein unentbehrlicher
Sauerstoffüberträger und sorgt
dadurch für regelmäßige Zellerneuerung. Außerdem ist es ein wichtiger
Betriebsstoff für die
Bauchspeicheldrüse. Durch das Ferrum phosphoricum wird der Sauerstoff bis
zur Zelle gebracht.
Das Kalium sulfuricum sorgt dafür, dass dieser durch die Zellwand in das
Innere der Zelle gelangen
kann. Es wird vor allem überall dort eingesetzt, wo der Stoffwechsel
behindert oder träge geworden
ist, besonders bei "hartnäckigen" Fällen, wenn eine Krankheit
chronisch geworden ist und sich bis
in die Zelle hinein festgesetzt hat, aber auch bei Gesundheitsstörungen,
"die nicht so recht heraus
wollen". An der Oberfläche der Haut wird Kalium sulfuricum zur
Pigmentierung (Bräunung) der Haut
benötigt. Es bildet mit Calcium fluoratum die oberste Hautschicht.
Anwendung:
Lufthunger, Claustrophobie - Angst vor engen Räumen (Lift- und
Seilbahnkabinen, Tunnelfahrten),
klebrige Schuppen auf der Haut, Hautkrankheiten, Pigmentflecken, wenn man
keine Feuchtigkeit
verträgt.
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7.
Magnesium phosphoricum
(Magnesiumphosphat) |
Das Salz der Muskeln und Nerven
Vorkommen im Körper:
Magnesium befindet sich im Skelett, im Muskelsystem,
in den Nerven, im Gehirn und im Rückenmark, in den
roten Blutkörperchen, in der Leber sowie in der Schilddrüse.
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Aufgaben:
Dieser Mineralstoff ist für den Aufbau der Knochen mitverantwortlich.
Magnesium phosphoricum
steuert das vegetative Nervensystem und hat daher Einfluss auf die
Tätigkeit von Herz, Nerven,
Kreislauf, Drüsensystem, Verdauungsorgane und Stoffwechsel. Alle
Tätigkeiten des Organismus,
die nicht über den Willen gesteuert werden, also die unwillkürlichen
Tätigkeiten des Organismus
werden mit Magnesium phosphoricum gesteuert. Es beeinflusst indirekt auch
den Grundumsatz.
Bei allen plötzlich auftretenden, einschließenden, bohrenden und
krampfartigen Schmerzen ist
die Nr. 7 angezeigt.
Anmerkung:
Magnesium phosphoricum wirkt besonders gut als "heiße 7". Dabei
werden 7 Stück dieses
Mineralstoffes in heißem Wasser, das kurze Zeit gekocht wurde, aufgelöst
und in kleinen
Schlucken getrunken.
Anwendung:
Lampenfieber, Schokoladenhunger, das Mittel bei unwillkürlichen
Verkrampfungen (Bauchschneiden,
Koliken, Regelkrämpfen, Migräne im Anfangsstadium), blitzartige
Schmerzen, Knödelgefühl im Hals,
bei Schlafstörungen: ist ein gutes Schlaf- und Weckmittel (löscht das
Licht aus und zündet es an),
Blähungen.
Anmerkung:
Starke elektromagnetische Belastungen (Elektrosmog) verbrauchen sehr viel
von diesem
Mineralstoff im Körper.
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8.
Natrium chloratum
(Natriumchlorid) |
Das Salz des Flüssigkeitshaushaltes
Natrium reguliert den Wasserhaushalt im Körper.
Vorkommen im Körper:
Natrium chloratum ist für den Organismus lebenswichtig.
Etwa die Hälfte des Natriums befindet sich in der Flüssigkeit
außerhalb der Zellen, in der sogenannten "extrazellulären
Flüssigkeit". Darüber hinaus kommt es in den Knochen,
dem Knorpelgewebe, im Magen und in den Nieren vor.
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Aufgaben:
Es mag verblüffen, dass ausgerechnet Kochsalz, das medizinisch gesehen in
Verruf geraten ist
(weil wir alle zuviel davon nehmen, oft in versteckter Form), ein
Heilmittel sein soll. Aber in
potenzierter (stark verdünnter) Form wirkt eben vieles "anders"
... Natrium chloratum führt zur
Vermehrung der roten Blutkörperchen, bindet im Körper den Schleimstoff (Mucin),
wodurch es für
den Aufbau aller Schleimhäute (auch Magenschleimhaut) zuständig ist. Es
reguliert den Wärme-
und Flüssigkeitshaushalt im Körper; es bildet außerdem das
Knorpelgewebe und die Gelenk-
schmiere und ist grundsätzlich für alle Körperteile zuständig,
die nicht durchblutet werden, weil
sie durch die flüssigkeitsanziehende Wirkung des Natrium chloratum in den
Stoffwechselkreislauf
eingebunden werden. Wirkt entgiftend bei metallischen (Amalgam) und
biologischen Belastungen
wie z.B. Insektenstiche und wird deshalb bei allen Allergien eingesetzt.
Anmerkung:
Es darf nicht übersehen werden, dass vor allem auch für die Entgiftung
von Stoffen, die durch den
psychosozialen Stress entstehen, viel von der Nr. 8 verbraucht wird (z.B.
im Hinblick auf das
Fernsehen).
Anwendung:
Hauptmittel bei allen Allergien, Fließschnupfen (wässrig),
Nebenhöhlenprobleme,
Kälteempfindlichkeit, empfindlich gegen Luftzug, Bandscheibenschäden,
Knorpelschäden,
bei Brandverletzungen, Schuppen auf dem Kopf, kalte Hände und Füße,
Blasen- und Nieren-
entzündung, bei Heißhunger auf salzige und stark gewürzte Speisen,
Gelenksgeräusche (Knacken
in den Gelenken), viel oder wenig Durst, scharfe brennende Absonderungen,
tränende Augen,
Schlundbrennen (wenn es die Speiseröhre heraufbrennt), Geruchs- und
Geschmacksverlust,
Bluthochdruck (nicht auf die ärztliche Begleitung verzichten!).
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9.
Natrium phosphoricum
(Natriumphosphat) |
Das Salz des Stoffwechsels
Natrium phosporicum dient zur Aufrechterhaltung des
Säure-Basen-Gleichgewichts im Körper und regt den
Stoffwechsel an.
Vorkommen im Körper:
Natrium phosphoricum ist im menschlichen Körper weit
verbreitet: Es kommt in den Gehirnzellen, Nerven, Muskeln,
roten Blutkörperchen und im Bindegewebe vor.
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Aufgaben:
Dieses Salz fördert die Harnsäureausscheidung über die Nieren. Es
reguliert außerdem den
Fettstoffwechsel. Die Nr. 9 ist das Generalmittel für fast alle
Erkrankungen die dem rheumatischen
Formenkreis zugeordnet oder zu den Übersäuerungskrankheiten gezählt
werden. Ein Mangel an
diesem Mineralstoff führt zur Übersäuerung mit den entsprechenden
Folgen, wie Immunschwäche,
Verletzungen heilen nicht ("alles" eitert leicht), Heißhunger,
"Durchhänger" am späten Vormittag
oder Nachmittag. Außerdem wird durch eine Übersäuerung die
Filtrationsfähigkeit der Nieren
schwer belastet, sowie die Lymphe in ihren Aufgaben überfordert, dabei
kommt es zu Schwellungen.
Anmerkung:
Einen überaus großen Einfluss auf den Säurehaushalt hat die
Ernährung!
Anwendung:
Sodbrennen (brennt nur im Magen "unten"), saures Aufstoßen,
Fettsucht, Rheuma, Talgprobleme,
Mitesser, Akne, geschwollene Lymphknoten, fette/trockene Haare/Haut,
chronische Mattigkeit/
Müdigkeit, Heißhunger (wenn plötzlich etwas gegessen werden muss),
Hunger nach Süßigkeiten
und Mehlspeisen, Absonderungen des Körpers riechen sauer (Schweiß, Harn,
Windeldermatitis),
Orangenhaut.
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10.
Natrium sulfuricum
(Natriumsulfat) |
Das Salz der Ausscheidung
Natrium sulfuricum wird auch als das biochemische
Ausleitungsmittel bezeichnet. Es wirkt auf die
Ausscheidungsorgane (Leber, Galle, Niere) und hilft dem
Körper, überschüssiges Wasser auszuscheiden.
Vorkommen im Körper:
Natrium sulfuricum ist vorwiegend in der Gewebeflüssigkeit
enthalten. |
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Aufgaben:
Im Gegensatz zur Nr. 8 (Natrium chloratum), das die Körperzellen im
richtigen Maß mit Wasser
versorgt und die Gifte ausscheidbar macht, ermöglicht die Nr. 10 die
Ausscheidung von allen
Flüssigkeiten, in denen Schadstoffe gelöst vorliegen. Die Schadstoffe
werden in Lösungen gehalten,
damit sie den Körper nicht belasten. Diese Schadstoffe müssen von der
Leber aufgebaut werden,
damit sie über den Dickdarm ausscheidbar sind. Natrium sulfuricum
ist der Betriebsstoff, den den
Organismus befähigt, die flüssigkeitsbindenden Schlacken so umzubauen,
dass sie ausgeschieden
werden können.
Dabei wird das Wasser aus seiner chemischen Verknüpfung frei und kann
ausgeschieden werden
bzw. für andere Aufgaben zur Verfügung stehen. Damit ist die Nr. 10 das
Mittel für Körperent-
schlackung und für die Ausscheidung von Giften; so ist es auch ein
wichtiges Unterstützungsmittel
für Leber und Galle. Es reguliert außerdem den Zuckerhaushalt im
Körper. Bei einem Mangel an
diesem Mineralstoff kommt es zu Verschlackungen im gesamten Bindegewebe
des Körpers, wie
z.B. zu geschwollenen Füssen, Unterschenkeln und Händen.
Anwendung:
Verschlackung (stinkende Winde - "Was du an Anstand verlierst,
gewinnst du an Gesundheit!",
Durchfall, zerschlagenes Gefühl in den Gliedern (beginnende Grippe),
geschwollene Augen
(vor allem in der Früh) und Tränensäcke, Vergiftungskopfschmerz
(Kater), Reißen und Ziehen in
den Gelenken, hohe Zuckerwerte, geschwollenen Beine, reguliert die
Fliessfähigkeit des Blutes
(entzieht überflüssiges Wasser), Druck im Ohr, offene Beine, Juckreiz
auf der Haut, Fieberblasen
und Herpes.
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11.
Silicea
(Kieselsäure) |
Das Salz der Haare, Haut und des
Bindegewebes
Silicea wird als das "Kosmetikum der Biochemie" bezeichnet:
Es steigert die Festigkeit des Bindegewebes und ist wichtig
für den Aufbau der Haut, der Haare sowie der Fuß- und
Fingernägel.
Vorkommen im Körper:
Silicea ist für den Körper als Bestandteil des Bindegewebes
unentbehrlich. |
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Aufgaben:
In sämtlichen Zellen des menschlichen Körpers finden sich hohe Anteile
an Kieselsäure. Sie ist
hauptverantwortlich für ein gutes Bindegewebe, ein Mangel führt zur
Brüchigkeit oder Schwund des
Gewebes, vor allem zu erkenne an Haut, Haaren und Nägeln. Eine gute
Regeneration nach einem
Knochenbruch hängt mit einer guten Versorgung mit Silicea zusammen. Es
ist außerdem
grundsätzlich überall dort anzuwenden, wo dem Reißen oder Brechen von
Bindegewebe vorgebeugt
werden soll (Schwangerschaft, Neigung zu Leisten- oder Nabelbrüchen).
Auch ist Silicea für die
Bindehaut des Auges zuständig, was bei einem Mangel zu extremer
Lichtempfindlichkeit führen
kann. Die Haut ist eines der wichtigsten Ausscheidungsorgane des Körpers.
Findet die
Ausscheidung von Abfallstoffen des Körpers durch verstärkten Schweiß
statt (unangenehmer Fuß-
bzw. Handschweiß), besteht ein Mangel an Silicea. Silicea reguliert die
Leitfähigkeit der
Nervenbahnen.
Anwendung:
Bindegewebeschwäche, Licht und Geräuschempfindlichkeit, Zucken der
Lider, schlechte Haare
(gespaltene Spitzen) und Nägel (lösen sich in Schichten auf),
Ischiasschmerzen, stinkender
Schweiß (Fußschweiß), bei verschlossenen Eiterungen in Verbindung mit
Natrium phosphoricum,
Schwangerschaftsrisse, Leistenbruch (Manchmal ist eine Operation
notwendig!)
Anmerkung:
Der Schweiß sollte nicht unterbunden werden, da sich sonst Nierensteine
bilden könnten.
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12.
Calcium sulfuricum
(Kalziumsulfat) |
Das Salz der Gelenke
Auch die Bildung von Binde- und Stützgewebe wird von
Calcium sulfuricum beeinflusst.
Vorkommen im Körper:
Calcium sulfuricum kommt unter anderem in der Leber
und Galle sowie in der Knorpelmasse vor. |
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Aufgaben:
Dieser Mineralstoff, der hauptsächlich in Leber, Galle und den Muskeln
vorkommt, wirkt
schleimlösend und ausscheidungsfördernd, bringt im Bindegewebe gestaute
Säure in Fluss,
fördert die Durchlässigkeit des Gewebes und hilft daher auch Ergüsse
abzubauen.
Anwendung:
Stockschnupfen, eitrige Mandel- und Halsentzündung, chronische
Bronchitis, eitrige Mittelohr-
entzündung, Zahnfleischentzündung, Abszess, Eiterfistel, Rheuma, Gicht,
offene Eiterungen und
chronische Eiterungen (müssen ebenfalls geöffnet sein!)
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Generell |
Einnahme:
Es können grundsätzlich alle Mineralstoffe miteinander gemischt und
über den Tag
verteilt eingenommen werden.
Aus den einzelnen Gefäßen wird die gewünschte Stückzahl
herausgezählt, in ein Gefäß
(Schüsserl) gegeben und gut durcheinandergemischt. Diese Mischung wird
über den Tag
verteilt eingenommen. Am besten ist es, wenn man die Mineralstoffe einzeln
im Mund
zergehen läßt. Es könne auch mehrere auf einmal in den Mund genommen
werden.
Je dringender der Körper die Mineralstoffe benötigt, um so schneller
zergehen
sie, oder um so süßer schmecken sie. Es kann auch beides zugleich
auftreten.
Wenn jedoch die einzelnen Mineralstoffe nach ihrem Geschmack verglichen
werden, müssen sie vom gleichen Hersteller sein.
Die Mineralstoffe können auch in Wasser aufgelöst werden; die Lösung
ist schluckweise
einzunehmen, wobei jeder Schluck möglichst lang im Mund behalten werden
muss. Es werden
die Wirkstoffe über die Mund und Rachenschleimhäute in den Körper
aufgenommen.
Die Mineralstoffe dürfen nicht mit Metallgegenständen in Berührung
kommen, was vor allem
beim Auflösen von Bedeutung ist! (Nicht mit einem Metalllöffel
umrühren!)
Für Diabetiker ist es grundsätzlich am besten, die Mineralstoffe
aufzulösen. 48 Tabletten
entsprechen einer Broteinheit. In diesem Fall wird zuerst das Wasser in
das Glas gegeben,
dann vorsichtig die Tabletten hineingeleert und vor allem nicht
umgerührt. Es gelangt dann
trotzdem Lactose in die Lösung, was unter Umständen einzurechnen ist.
Dosierung:
In akuten Fällen kann man alle 3 - 5 Minuten eine Tablette im Mund
zergehen lassen.
Bei chronischen Erkrankungen 7 - 10 Stück am Tag und in allen übrigen
Fällen alle zwei
Stunden eine Tablette im Mund zergehen lassen.
Die Mineralstoffe nach Dr. Schüßler können schon ab dem Säuglingsalter
verabreicht werden
(auflösen und den Brei in den Mund geben, in die Flasche - dabei wird
allerdings die Wirkung
abgeschwächt).
Äussere Anwendung: Mineralstoffe als Cremegel, Salbe oder Gel
Üblicherweise werden diese Mittel einzeln gegeben und angewendet. Oft
kann jedoch das Problem
nicht mit einem einzigen Mittel abgedeckt werden; der Organismus benötigt
mehrere, um den
Schaden lindern bzw. beheben zu können. Die aufgetragenen Mittel als
äußere Anwendung haben
den Vorteil, dass die Wirkstoffe ohne Umwege direkt an den Behandlungsort
kommen.
Es gibt Menschen, die über die Haut aufnahmefähiger sind als über die
Mund- und Rachenschleim-
haut.
Die Salben, Gele oder Cremegele haben den Vorteil, dass sie völlig
geruchsfrei sind und die Haut
nicht reizen. Sie werden gut vertragen, so dass sogar sehr empfindliche
Haut damit gepflegt werden
kann und über die Haut die Möglichkeit eröffnet wird, auf gewisse
Probleme Zugriff zu bekommen.
Es werden Salben verwendet, wenn eine leichte Depotwirkung erwünscht ist,
wie bei der Husten-
salbe, oder wenn eine starkes Bedürfnis nach einer fettenden salbe
besteht, wie bei manchen
Menschen, die an Neurodermitis leiden. Ansonsten werden Gele und Cremegele
bevorzugt.
Wenn Gele längere Zeit angewendet werden, verliert die Haut an
Fettsubstanz. Deshalb gibt es die
Cremegele, die eine leicht rückfettende Wirkung haben.
Da Männer eine robuste Haut haben, sind sie weniger auf die
Fettversorgung angewiesen.
Außerdem ist es bei starkem Haarwuchs sehr unangenehm, eine fette Creme
einzumassieren.
Es empfiehlt sich, in diesem Fall besonders die Gele einzusetzen. Für
Frauen mit der doch etwas
zarteren Haut, die sorgsam gepflegt werden sollte, ist das Cremegel
angebracht, das leicht
rückfettend wirkt. So gibt es für die bestimmte Mischungen der
Schüßler Pharma beide
Möglichkeiten.
Im Laufe der Zeit haben sich bestimmte Kombinationen als sehr wirkungsvoll
erwiesen:
Cremegel für Ekzeme (für begrenzte, belastete Hautstellen, die rauh
sind, sich entzünden, und
unter Umständen auch jucken), Gelenke (Gelenke sind einer starken
Belastung ausgesetzt und
Gelenksprobleme treten immer häufiger auf. Deshalb wurde für diese
Probleme eine spezielle
Mischung zusammengestellt, die überraschend schnell wirkt und vor allem
auch die Schmerzen
lindert, die meistens durch den grossen Mangel an jenen Mineralstoffen
verursacht sind, die in
dieser speziellen Mischung enthalten sind. Besonders zu empfehlen als
Sportgel),
Neurodermitis(Neurodermitis ist eine schwere Belastung des gesamten
Organismus und der Haut,
die sich immer mehr ausbreitet. Sie entsteht hauptsächlich durch
mangelnde Entsäuerung und
Entschlackung des Körpers. Wenn Säuren und Schadstoffe über die Haut
ausgeschieden werden,
juckt und beisst die Haut so stark, dass gekratzt wird, bis die Haut
blutig ist. Ob ein Cremegel
oder eine Salbe gewählt wird, hängt vom subjektiven Empfinden ab.
Venen (Belastete Venen und Krampfadern benötigen dringend zur
Unterstützung der Einnahme
der Mineralstoffe nach Dr. Schüßler auch eine äussere Anwendung als
Unterstützung für die
Flexibilität der Aderwände, zur Festigung des Bindegewebes, zur Bindung
des Faserstoffes, der
das Blut dick-flüssig werden lässt, zur Neutralisierung der Säure und
zur Auscheidung der
Schlacken, die die Adern oder gar das Bindegewebe anschwellen lassen); als
Gel für Wunden
(Wunden brauchen, sofern sie nicht genäht werden müssen, eine rasche
Versorgung, die durch
die vorliegende Mineralstoffkombination möglich ist. Das Gel sorgt für
die Wiederherstellung der
Oberhaut, reduziert die Schmerzen, stillt das Blut und bringt eine rasche
Heilung).
Gelenke (Wirkung wie oben beschrieben); ausserdem gibt es eine Salbe für
Husten (Ein Husten
ist oft sehr unangenehm und für Kinder u.U. eine grosse Belastung. Für
diese Mischung ist eine
Salbe zu empfehlen, da sie die Mineralstoffe im Laufe der Nacht abgibt,
und einen leichten
Wärmestau erzeutgt, was wünschenswert ist. Der bellende Husten, sowie
die Schleimbildung
aber auch die krampfartigen Spannungen in den Bronchien werden durch die
Salbe rasch
abgebaut). |